Sonnenklar! Kinderhaut braucht Extra-Schutz
Spezielle wasserfeste Sonnenschutzprodukte
mit sehr hohem Lichtschutzfaktor
sind für Kinderhaut gut geeignet.
Ihr Apotheker
Michael Resch
Kinder sind durch die UV-Strahlung der Sonne besonders gefährdet. Schutz muss ein! Lesen Sie,
worauf es dabei ankommt.
Mit 18 Jahren hat es die Haut geschafft: Dann hat sie laut Deutscher
Krebshilfe 80 Prozent der gesamten UV-Strahlendosis
ihres Lebens abbekommen. Gut für den, der bis dahin kaum
Sonnenbrände hatte, denn die Haut vergisst nichts. Ganz im
Gegenteil: Jeder in der Kindheit erlittene Sonnenbrand erhöht
das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Das ist der Grund,
warum Kinderhaut besonders gut vor den Strahlen der Sonne
geschützt werden muss.
Die Haut der Jüngsten ist um ein Vielfaches dünner und
empfindlicher als die Haut Erwachsener. Sie kann anfangs
zudem kaum Melanin bilden, den körpereigenen Farbstoff,
der die Bräunung der Haut bewirkt und damit einen gewissen
Schutz vor UV-Strahlen bietet. Deshalb ist Kinderhaut nur
wenige Minuten in der Lage, sich aus eigener Kraft gegen die
Sonnenstrahlen zu schützen.
11 Tipps für heile Haut
Zum Glück ist es für Eltern gar nicht so schwer, ihren Nachwuchs
effektiv vor aggressiven UV-Strahlen und vor Sonnenbrand
zu schützen. Unsere Tipps verraten, was dabei vor allem zu
berücksichtigen ist.
- 1. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres gehören Babys überhaupt nicht in die Sonne. Zwar benötigt der Körper UV-B-Strahlen, um Vitamin D herzustellen. Dafür reichen jedoch schon etwa 15 Minuten normales Tageslicht täglich.
- 2. Bei intensiver Sonne, beispielsweise am Meer, sollten
Säuglinge auch im Schatten sonnendichte Kleidung tragen.
Unbedeckte Stellen können zusätzlich mit Sonnencreme
geschützt werden. - 3. Auch Kleinkinder sollten bevorzugt im Schatten krabbeln und spielen sowie luftige, lichtdichte Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt.
- 4. Ideale Kopfbedeckungen für Kinder sind Sonnenhüte mit breiter Krempe oder Kappen mit Nackenschutz.
- 5. Im und am Wasser sollten Kinder immer spezielle Sonnenschutzkleidung tragen. Denn die Wasseroberfläche reflektiert das UV-Licht und verstärkt seine Wirkung.
- 6. Kinder gleich nach dem Planschen oder Baden abtrocknen, da Wassertropfen auf der Haut wie ein Brennglas wirken.
- 7. Bei Sonnencreme heißt die Devise: Viel hilft tatsächlich viel! Eine halbe Stunde, ehe es zum Spielen nach draußen oder an den Strand geht, sollten die Kleinen mit reichlich Creme gründlich eingecremt werden. Creme gut einziehen lassen, Kinder erst dann ankleiden.
- 8. Spezielle Kinderpräparate mit hohen oder sehr hohen
Lichtschutzfaktoren sind für den Nachwuchs gut geeignet.
In der Apotheke gibt es wasserfeste Sonnenschutzmittel, die
ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe auskommen. - 9. Lässt sich das Kind ungern eincremen, können Sonnenschutzsprays die Prozedur erleichtern und Tränen verhindern.
- 10. Auch bei bedecktem Himmel ist Eincremen notwendig, da trotz Wolken bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen die Erde erreichen.
- 11. Eltern sollten dem Nachwuchs mit gutem Vorbild vorangehen und sich ebenfalls überwiegend im Schatten aufhalten. Vor allem im Hochsommer und in südlichen Gefi lden gilt außerdem: In der Mittagszeit ist absolute Sonnenpause! Denn zwischen 11 und 16 Uhr fällt die meiste UV-Strahlung des Tages auf die Erde.
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