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Schlemmerzeit Advent


So wird‘s ein Genuss ohne Reue

Weihnachtsmarkt, Glühwein, Stollen, Plätzchen und knuspriger Gänsebraten – die letzten Wochen im Jahr verlocken zu üppigen Genüssen. Wer könnte da widerstehen? Für unseren Magen bedeutet diese Kost leider Schwerstarbeit.
Lustvolle Schlemmerfreuden haben leider auch ihre Schattenseiten. Nicht nur bei empfindlichen Zeitgenossen führt ein Überangebot an fett- und kalorienreicher Kost zu Völlegefühl und Bauchkneifen, von den Speckröllchen um die Taille mal ganz abgesehen. Hinzu kommt noch die Hektik der Vorweihnachtstage: Zu viel Fettes, zu viel Süßes und dann auch noch Stress, da streikt unser äußerst sensibles Magen-Darm-System dann schon mal bei der Verdauungsarbeit.
Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen sind die Folgen bis hin zu Übelkeit und Schmerzen im Oberbauch. Häufig treten mehrere Verdauungsbeschwerden gleichzeitig auf.

Geballte Pflanzenkraft

Bei Magenproblemen können Extrakte aus Heilpflanzen wie beispielsweise Angelikawurzeln, Kamillenblüten, Pfefferminzblättern und Schöllkraut helfen. Die Fettverdauung fördern Heilpflanzen wie Artischocke und Gelbwurz. Sie regen die Produktion der Gallenflüssigkeit an. Als Leber- und
Verdauungsfreunde bewähren sich auch Mariendistelfrüchte. Wenn vor allem Blähungen und Völlegefühl Probleme bereiten, können auch so genannte Entschäumer mit Wirkstoffen wie Simeticon oder Dimeticon hilfreich sein. Sie lassen angesammelte Gase schneller und leichter entweichen.

Saures Aufstoßen

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Auch dagegen helfen rezeptfreie Präparate aus der Apotheke. Dazu zählen unter anderem Antazida, spezielle Aluminium-, Magnesium- und Calciumsalze, die die Magensäure binden und neutralisieren können. Seit vielen
Jahren setzen Mediziner so genannte Protonenpumpenhemmer gegen das saure Aufstoßen ein. Sie hemmen die Bildung der Magensäure. Mittlerweile gibt es diese Mittel mit den Wirkstoffen Omeprazol und Pantoprazol zur kurzzeitigen Behandlung auch ohne Rezept in der Apotheke.
Wer jedoch häufig unter Sodbrennen leidet, sollte unbedingt zum Arzt gehen.