Raucherstop
Raucherstop, dann Millionär...
Wenn auch behauptet wird, daß Rauchen so wunderbar entspannt und die Gemütslage vieler Zeitgenossen offensichtlich den Qualm erfordert, so ist doch nachgewiesenermaßen klar, daß ständiger Zigarettenkonsum nicht nur teuer ist, sondern vor allem zu erheblichen Gesundheitsschäden führt. Dies wiederum hat massive Kosten im Gesundheitswesen zur Folge, die der Allgemeinheit per Versicherung abverlangt werden.
Kürzlich habe ich eine (scherzhafte?) Hochrechnung gelesen: Wer nicht mehr raucht, wird - bei bester Gesundheit natürlich! – Millionär und sollte aus der Rentenversicherung austreten (Achtung, Herr Arbeitsminister: ein neues Rentenmodell!). Wie das geht? Ganz einfach:
„Wer täglich eine Packung Zigaretten für 5,- DM aus dem Automaten zieht, raucht im Jahr für 1825 DM. Legt ein junger Mensch diesen Betrag ab seinem 15. Lebensjahr statt in Zigaretten in Aktienfonds mit einer jährlichen Wertsteigerung von 10 Prozent an, besitzt er mit 65 Jahren mehr als 1,2 Millionen DM. Allein die zu erwartenden Zinsen von jährlich 8 Prozent auf dieses Vermögen würden eine monatliche Rente von knapp 15000 DM (!) ergeben. Dieses Geld könnte der nichtrauchende Rentner locker ausgeben, ohne auf das eigentliche Kapital zurückgreifen zu müssen“.
Ich habe die Rechnung zwar nicht von einem Banker nachrechnen lassen, aber sie wäre in der Tat für Herrn Riester verführerisch: Der Staat spart jede Menge Rentenbeträge ein und kassiert später auch noch einen ordentlichen Batzen an Erbschaftssteuer!
Aber egal: Ist es nicht auch schon für uns genügend verführerisch, als Nichtraucher zumindest von einigen Krankheiten verschont geblieben zu sein?...
von Dr. Jürgen Wrede
