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Tipps für Immun-Power


Unsere 10 besten Tipps für Ihre Immun-Power

Nieselregen, steife Brise, Schmuddelwetter: Das bedeutet kalte Füße, klamme Finger – jetzt ist ein intaktes Immunsystem gefragt. Aber die nasskalte Jahreszeit hat auch ihre schönen Seiten: Dick eingepackt durch den Winterwald spazieren, mit der Lieblingslektüre und einer Tasse Tee auf dem Sofa entspannen – und abends zum Durchwärmen in die Sauna gehen. Das Beste ist: All das macht Spaß und bringt ganz nebenbei das Immunsystem auf Trab!

1. Gesund schlemmen

Frisches Obst und Gemüse liefern reichlich Vitalstoffe, ohne die das Immunsystem nicht arbeiten kann. Genießen Sie am besten fünf Portionen täglich oder ergänzen Sie Ihre Ernährung entsprechend.

2. Trinken Sie sich fit

Täglich reichlich zu trinken unterstützt die Arbeit des Immunsystems, denn es hilft den Schleimhäuten, nicht auszutrocknen: Dann sind sie gegen virale Angriffe besser gewappnet. Rund zwei Liter am Tag sollten es sein.

3. Frischluft bei jedem Wetter

Ob es regnet oder stürmt: Täglich raus an die Luft! Denn frische, kühle Luft kurbelt die Durchblutung an und ist Balsam für die Schleimhäute im Hals-, Nasen- und Rachenbereich, die in beheizten, klimatisierten Räumen oft austrocknen. Mit der richtigen wind- und regendichten Kleidung und festem Schuhwerk trotzen Sie auch dem schlimmsten Schmuddelwetter. Extra-Tipp: Innenräume mehrmals täglich gut lüften.

4. Bewegter Alltag – sportliche Freizeit

Starten Sie aktiv in den Tag, zum Beispiel mit fünf bis zehn Minuten Gymnastik am offenen Fenster – das macht nicht nur wach, sondern bringt auch das Immunsystem auf Touren. Durchforsten Sie Ihren Alltag nach „Bewegungsfallen“: Rolltreppen und Aufzüge künftig links liegen lassen, kleinere Besorgungen nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Und für die Freizeit sollten Sie nach einer Sportart suchen, die wirklich Spaß macht und bei der Sie am Ball bleiben.
Denn ganz gleich ob Walken, Joggen, Rad fahren oder Schwimmen: Regelmäßiger Ausdauersport regt das Immunsystem an, mehr Immunzellen zu produzieren und macht so fit für den Ernstfall. Drei
bis vier Sporteinheiten pro Woche gelten als ideal, dabei aber moderat trainieren und den Körper nie überfordern!

5. Immer mit der Ruhe

Die Psyche hat beachtlichen Einfluss auf unsere Widerstandskraft. Dauerstress beispielsweise kann die Schlagkraft des Immunsystems erheblich mindern. Deshalb heißt es rechtzeitig gegensteuern. Analysieren Sie zunächst den Ist-Zustand: Was genau verursacht den Druck, welche
Veränderungen sind realistisch? Lässt sich im Job vielleicht die eine oder andere Aufgabe delegieren? Vertragen Kollegen und Familienangehörigen nicht doch öfter mal ein „Nein“? Außerdem hilfreich, um der Stressfalle zu entkommen: Gezielte Entspannungsübungen wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

6. Schlafen Sie gut

Wenn wir tief und fest schlummern, arbeitet die Hormonproduktion im Körper auf Hochtouren. So werden beispielsweise Interleukine ausgeschüttet, Hormone, die bei der Immunreaktion eine wichtige Rolle spielen. Durchwachte Nächte beeinträchtigen also die Arbeit des Immunsystems
unmittelbar. Achten Sie deshalb auf regelmäßige und ausreichend lange Schlafenszeiten – am besten in einem gut gelüfteten, kühlen, ruhigen und dunklen Schlafzimmer ohne Fernseher.

7. Schwitzen mit System

In der nasskalten Jahreszeit sollten Sie sich einen Saunabesuch pro Woche gönnen. Denn wer regelmäßig schwitzt, leidet seltener unter Erkältungen. Das Geheimnis beim Saunabaden ist der Wechsel von trockener Hitze und plötzlicher Abkühlung mit kalten Güssen. Das bringt den Kreislauf auf Touren und trainiert die Blutgefäße. Wer die große Hitze in der klassischen Sauna nicht
verträgt, für den können Bio-Sauna oder Dampfbad gute Alternativen sein.

8. Wechselduschen wecken Lebensgeister

Abwechselnd warm (ca. 40 Grad Celsius) und kalt (zirka 15 bis 20 Grad Celsius, nicht eiskalt) duschen oder baden stärkt die Abwehrkräfte, weckt die Lebensgeister und wirkt ganz nebenbei bei regelmäßiger Anwendung auch noch der Entstehung von Krampfadern entgegen. Duschen Sie mit dem kalten Wasser erst die Beine von unten nach oben ab, dann die Arme, schließlich Brust, Bauch, Nacken und Gesicht. Danach folgt wieder warmes Wasser. Wiederholen Sie diesen Vorgang ein- oder zweimal und beenden Sie die Dusche mit der kalten Phase.

9. Powerstoffe für die Abwehr

Damit das Immunsystem im Ernstfall in Bestform ist, sollten Sie ihm gerade in der kalten Jahreszeit eine Extra-Portion Vitalstoffe gönnen. So hilft man den Selbstheilungskräften des Körpers gleich mehrfach und das ganz natürlich: Wertvolle natürliche Pflanzenstoffe aus dem Granatapfel, Vitamin C, natürliche Flavonoide und Zink machen die Abwehr stark. Inulin unterstützt durch eine intakte Darmflora das Immunsystem. Gemeinsam mit den wohltuenden Eigenschaften der Melisse eine runde Sache.

10. „Füße warm macht Doktor arm“

Kalte Füße machen krank. Bei Kälte muss der Organismus die Körpertemperatur aufrechterhalten. Er bewerkstelligt dies, indem er die periphere Durchblutung vermindert und den Schleimhäuten das Blut entzieht. Das geht auf Kosten des Abwehrsystems und Krankheitserreger können schneller angreifen. Halten Sie deshalb Ihre Füße immer warm und trocken. Vermeiden Sie enges
Schuhwerk und passen Sie es den Wetterverhältnissen an. Sind Ihre Füße kalt oder gar nass geworden, nehmen Sie am besten sofort ein warmes Fußbad und ziehen sich anschließend
warme Socken an.

Unser Extra-Tipp: Achten Sie auf Ihre Hand-Hygiene

Geben Sie Erkältungsviren keine Chance und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig oder nutzen Sie Desinfektionsgele und Tücher für unterwegs. Die Viren kleben an Türklinken und Treppengeländern
und wechseln bei einem Händedruck gerne den Besitzer. Verwenden Sie zum Waschen ein mildes und rückfettendes Syndet, damit Sie den Säureschutzmantel der Haut nicht zerstören und so Erregern keine Eintrittspforte schaffen.