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Der Efeu


Der Efeu (Hedera helix) gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae)

Der immergrüne Strauch kann mit Hilfe seiner Haftwurzeln bis zu 20 Meter hoch klettern. Die ledrigen, dunkelgrünen Blätter sind im Jugendstadium dreibis fünflappig, später ungeteilt und rautenförmig. Im September bis November trägt der Efeu grünliche Blüten, die sich in Dolden anordnen und aus denen im darauffolgenden Frühjahr blauschwarze, giftige Früchte hervorgehen.

Efeu ist von Südskandinavien bis zur Mittelmeerküste, im Osten bis zur Schwarzmeerküste verbreitet. Schon in der Antike wurde der Efeu als Heilpflanze geschätzt. Die Volksmedizin des 19. Jahrhunderts setzte ihn zur Behandlung von Lungentuberkulose und bei Katarren der Atmungsorgane ein.

Heute wird der Efeu hauptsächlich gegen Keuchhusten und Bronchitis eingesetzt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass eine Überdosierung roher, unverarbeiteter Efeublätter Vergiftungen auslösen kann.

 

 

Woher kommt der Name?

Der lateinische Name Hedera leitet sich vom griechischen Wort hedra = das Sitzen ab und bezieht sich auf die Haftwurzeln des Efeus. Das Wort helix kommt von helissein = winden, herumdrehen und drückt seine Wuchsform aus.

Wo kann der Efeu helfen?

Ethanolisch-wässrige Auszüge aus Efeublättern haben sich zur Behandlung von Infektionen der oberen und/oder unteren Atemwege wegen ihrer schleimlösenden und auswurffördernden Eigenschaften bewährt. Die krampflösende Wirkung solcher Extrakte auf die Bronchien lindert quälenden Husten, der häufig als Folge von entzündlichen Vorgängen in Zusammenhang mit Infektionen der unteren Atemwege auftritt. Teezubereitungen aus Efeublättern besitzen nur einen Bruchteil der Wirksamkeit und werden daher nicht empfohlen.
Da sich Präparate aus Efeublättern durch eine hohe Verträglichkeit auszeichnen werden sie vor allem in der Kinderheilkunde verwendet.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Selbstverständlich sollten gerade bei Atemwegserkrankungen im Kindesalter frühzeitig ein Arzt zu Rate gezogen werden, da sich solche Beschwerden u. U. sehr schnell verschlechtern können.
Auch wenn Efeupräparate auch sehr gut vertragen werden, so gibt es bei einer Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur wenig Erfahrungen. Schwangere und Stillende sollten daher nur nach Rücksprache mit dem Arzt solche Arzneimittel anwenden.
Frische Efeublätter und der Saft können schwere Hautausschläge verursachen!

 

Efeublätter und –früchte sind bei Verzehr giftig!

 

Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de

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